USA

Aus den USA stammen Firmen wie Tootsietoy, Hubley und andere, die in den 20er- und 30er-Jahren auf dem Gebiet der Spritzgusstechnik bei Modellautos Pionierarbeit geleistet haben. Nach dem zweiten Weltkrieg konzentrierten sich diese Hersteller meist auf einfache Spielzeugautos. Bereits vor 1940 stellten etliche Firmen auch Spielzeugautos aus anderen Materialien wie Blech (z.B. Buddy L) oder Gummi (z.B. Auburn Rubber und Sun Rubber) her, nach dem zweiten Weltkrieg gab es Spielzeugautos aus Plastik von Hubley, Marx, Renwal, Lionel, Aurora (Serie "Cigarbox") und anderen. Heute ist der klassische Massstab 1:43 für Modellautos aus Diecast, die von amerikanischen Firmen produziert werden, eher unüblich, sieht man von den Modellen von Rennwagen und Polizeiautos ab, die verschiedene US-Hersteller anbieten. Modelle im Massstab 1:43 werden aber gesammelt, zumal Hersteller in der ganzen Welt Modelle nach amerikanischen Vorbildern anbieten. Die amerikanischen Modellauto-Hersteller, die ihre Produkte heute meist in China produzieren lassen, konzentrieren sich stärker auf die Massstäbe 1:18, 1:24/25 und 1:64. Beliebt sind kleinere Metallmodelle mit speziellen Bedruckungen von Firmen wie Matchbox und Mattel (Hot Wheels). Ein typisches Produkt der amerikanischen Modellautoindustrie sind indes seit den 50er-Jahren die Plastikbausätze von Revell, Ertl, AMT, Lindberg, Monogram und anderen Firmen. Automodelle sind oft im Massstab 1:25 gehalten, da die amerikanischen Automobilkonzerne von Herstellern wie AMT, MPC und Jo-Han und später von Ertl und Brookfield produzierte Fertigmodelle aus Plastik im gleichen Massstab von den späten 40er- bis in die 90er-Jahre als Werbemittel (Promotionals) einsetzten. Bis in die frühen 50er-Jahre wurden auch Promotionals aus Metall gefertigt, unter anderem von Banthrico. In den USA selbst werden noch heute Lastwagenmodelle im Massstab 1:64 aus Diecast von den beiden Firmen Winross und Penjoy hergestellt.

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